Chateau de Pourpry

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Der Ort

Blick auf das Schloss Pourpry vom Badesee aus

Blick auf das Schloss Pourpry vom Badesee aus

Das Schloss wurde 1920 vom Architekten Gary erbaut, der zu dieser Zeit mit der Restaurierung des Petit Trianon betraut war, und entstand aus einem einzigartigen Anspruch heraus: im Departement Tarn eine von der klassischen französischen Eleganz inspirierte Interpretation zu schaffen. Es war mehr als nur eine Residenz; es wurde als lebendiger Beweis seines handwerklichen Könnens konzipiert, als ein Ort, der durch die Architektur selbst den Reichtum an Formen und Materialien zum Ausdruck bringen kann.

Die Wasserbecken auf der zentralen Esplanade gliedern den Raum und geben den Ton an. Die im Park allgegenwärtigen Geländer zeichnen durchgehende Linien, die den Blick leiten und die Perspektiven gestalten. Zu beiden Seiten des Schwimmbeckens – ehemals ein Zierbecken – rahmen die Säulengänge das Wasser ein und verlängern die Architektur in Richtung Landschaft. Jedes Element sollte die Möglichkeiten veranschaulichen, die sich durch Volumen, Texturen und das Spiel von Licht und Schatten ergeben.

Das vollständig renovierte Schloss bewahrt heute diese ursprüngliche Absicht: Ästhetik, Charakter und Lebenskunst an einem Ort zu vereinen, an dem der Raum auf natürliche Weise zur Kontemplation und zum kreativen Schaffen einlädt.

Schloss Pourpry – Video

Schloss Pourpry – Video

Aus der Vogelperspektive wird sofort klar, was das Château de Pourpry so einzigartig macht.

Eine lichtdurchflutete Lichtung, umrahmt von einem weitläufigen Eichenwald, fernab jeglicher Hektik.

Hier gibt es keinen Lärm der Zivilisation – nur den Wind im Laub, den Gesang der Vögel und dieses seltene Gefühl von Weite und absoluter Ruhe.

Bei schönem Wetter reicht der Blick bis zu den Pyrenäen, die am Horizont eine bläuliche Linie zeichnen, die sich im Laufe der Stunden verändert.

Das Licht gleitet über die Fassaden, der Park erstreckt sich rund um das Schloss, und schon kann man sich die Spaziergänge, die Momente am Pool oder die stillen Pausen im Atelier vorstellen.

Ein Ort zum Durchatmen, zur Besinnung und zum Schaffen.

Die Gäste

Die Gäste

Im Château de Pourpry dreht sich bei der Gastfreundschaft vor allem alles um die Menschen.

Béatrice, eine ehemalige Hebamme, hatte sich für eine neue Berufung entschieden und eine Ausbildung zur Konditorin absolviert, um im Großraum Paris ein Teehaus zu eröffnen. Seitdem sind das Bewirten und Verwöhnen für sie eine Selbstverständlichkeit geworden.

Ihre Philosophie ist einfach: „So leicht wie möglich kochen, solange der Geschmack erhalten bleibt“. Salz, Fett und Zucker werden stets sorgfältig dosiert, damit jedes Gericht mit Genuss genossen werden kann – und ohne Bedenken um die Figur.

Für diejenigen, die es wünschen, bereitet sie auch vegetarische Gerichte zu, wobei sie denselben Anspruch an Finesse und Ausgewogenheit anlegt.

Eric seinerseits kümmert sich unermüdlich um das Anwesen. Mit großer Leidenschaft pflegt er den Park, insbesondere die 200 Rosenbeete, die Béatrice so sehr liebt.

Gemeinsam pflegen sie eine Lebenskunst, die von Achtsamkeit, Großzügigkeit und Einfachheit geprägt ist.

Atelier und Licht

Atelier und Licht

Das Malatelier im Pourpry ist einer der wahrhaft prächtigen Räume des Schlosses.

Mit seiner 5,3 Meter hohen Decke und der dreiseitigen Ausrichtung ist es ein weitläufiger Raum, der den ganzen Tag über von Tageslicht durchflutet wird.

Der Raum bietet Platz für bis zu 14 Künstler, die je nach Wunsch und Arbeitsweise an Staffeleien oder auf Tischen arbeiten können.

An langen, heißen Sommertagen sorgt ein Verdunkelungsvorhang dafür, dass das Licht gedämpft wird, um angenehme Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Bei Hitzewellen wird bei Bedarf eine Klimaanlage installiert.

Ein kleiner Nebenraum bietet einen eigenen Bereich, in dem man in aller Ruhe seine Materialien vorbereiten, reinigen und pflegen kann.

Ein Ort, der dafür geschaffen wurde, unter hellen, ruhigen und perfekt angepassten Bedingungen kreativ zu sein.

Der Park

Der Park

Das Schloss Pourpry liegt inmitten eines 8 Hektar großen Parks, eingebettet in den Wald.

Bereits am Tor und dann zu beiden Seiten des Zugangswegs erheben sich hundertjährige, 30 Meter hohe Zedern, die beim Bau des Schlosses im Jahr 1920 gepflanzt wurden, in ihrer majestätischen Silhouette.

Der Weg mündet anschließend in eine kürzlich angelegte Wiese, die für die Haltung von Großtieren vorgesehen ist, bevor er das Schloss erreicht.

Dort spendet eine prächtige Linde, die von Tausenden summenden Bienen besucht wird, dem Gebäude dichten Schatten.

Auf dem zentralen Platz steht eine Sumpfkiefer im Dialog mit einem rinnenden Betonbrunnen, einem einzigartigen Werk, das vom Architekten und ersten Besitzer des Schlosses entworfen wurde.

Unterhalb des mit Lianen- und Kletterrosen bewachsenen Pavillons entdeckt man den kreuzförmigen Rosengarten – mit etwa fünfzig Sorten – und seine schattige Bank am Fuße einer großen Zeder, deren Äste den Boden berühren.

Der Rasen fällt anschließend zum landschaftlich gestalteten Naturbad ab, das von zwei mit Rosen umrankten Säulengängen eingerahmt wird.

Weiter unten versammelt die von Balustern gesäumte Diana-Statue Pflanzen aus halbfeuchten Lebensräumen.

Auf dem Weg zurück zum Froschteich nimmt eine Fülle von Wasserpflanzen bewusst den Raum ein, bevor der Obstgarten zu einer majestätischen Eiche führt, deren Alter auf fast 600 Jahre geschätzt wird.

Am Rande des Anwesens ermöglicht schließlich ein 1,4 km langer Rundweg, den Park vollständig zu umrunden und die Vielfalt seiner Vegetation zu erkunden.

Naturbadestelle

Naturbadestelle

Schon zu Beginn der Renovierungsarbeiten am Schloss im Jahr 2018 war es uns ein wichtiges Anliegen, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Damals bestand das Schwimmbecken aus einem einzigen Becken, wurde mit Chlor behandelt und war vollständig von Beton umgeben.

Wir haben ihn umgestaltet und in drei Bereiche mit unterschiedlichen Wassertiefen unterteilt, damit sowohl die Kleinsten als auch Senioren darin schwimmen können.

Er wurde mit biologischen Filtern und UV-Lampen ausgestattet, wodurch der Einsatz von Chlor entfiel.

Er hat sich zu einem echten Naturbad entwickelt.

Eine weitläufige, durchbrochene Holzterrasse umgibt ihn nun und ermöglicht die Integration von Bepflanzungen rund um das Becken.

Der nächste Schritt wird die Installation einer Trommel-Schwerkraftfilteranlage sein, um noch mehr Wasser und Strom zu sparen.

Luxuszimmer

Luxuszimmer

Dieses 45 m² große Zimmer war einst das Prunkzimmer des Hausherrn.

Mit seiner 5,30 Meter hohen Decke, den prächtigen Zierleisten und dem für die damalige Zeit (1920) modernen Halbhimmel hat es seine ursprüngliche Eleganz bewahrt.

Die beiden imposanten Fenster öffnen sich zur Terrasse hin und bieten einen freien Blick bis zu den Pyrenäen. Robuste Fliegengitter sorgen jedoch für perfekten Komfort mitten im Wald.

Das Badezimmer ist mit einer ebenerdigen Dusche ausgestattet, die auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist.

Ein angrenzender Raum beherbergt die Toilette sowie ein zweites Waschbecken.

Es ist ein besonders angenehmes Zimmer mit traumhaften Betten – das sagen zumindest unsere Gäste.

Einzelzimmer

Einzelzimmer

Die Gartenzimmer im Erdgeschoss mit Blick auf den Park sind im Sommer besonders beliebt.

Auch wenn die Hitze intensiv wird, bleiben sie angenehm kühl und bieten einen ruhigen Rückzugsort im Herzen des Anwesens.

Das rosa Zimmer ist dezent „mädchenhaft“ eingerichtet, wirkt dabei aber schlicht und elegant.

Das gelbe Zimmer versprüht eher den diskreten Charme der 1930er Jahre in einem zeitlosen Stil.

Beide verfügen über ein eigenes Badezimmer und bieten gehobenen Komfort.

Dank der absoluten Ruhe des Ortes und hochwertiger Bettwäsche sind die Nächte hier lang, tief und wahrhaft erholsam.

Essen und Lebensart

Essen und Lebensart

Im Pourpry sind die Mahlzeiten ein fester Bestandteil des Erlebnisses.

Die Tage des Praktikums werden von gemeinsamen Momenten am Tisch geprägt, in einer ungezwungenen, herzlichen und ungezwungenen Atmosphäre.

Die Küche setzt auf frische und stets biologische Produkte, klare Aromen und eine sorgfältig ausgewogene Balance zwischen Genuss und Leichtigkeit. Jedes Gericht ist so konzipiert, dass es sättigt, ohne zu beschweren, um die für das kreative Schaffen notwendige Energie zu bewahren.

Das Mittagessen wird manchmal im Schatten oder unter den Sonnenschirmen am Pool genossen, das Abendessen lässt die Gespräche des Tages weiterleben, und die Unterhaltungen gleiten ganz natürlich von der Malerei zum Abendlicht über.

Hier entfaltet sich die Lebenskunst in diesen Momenten: sich Zeit nehmen, genießen, durchatmen und die Inspiration weit über das Atelier hinaus weiterfließen lassen.